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Tacchino

Tacchino "Du Riva" Dolcetto di Ovada DOC 2007 75 cl

27.20 CHF

exkl.

Informationen

Wasser sparen - wie und warum?



Rund drei Viertel der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Dabei ergeben sich folgende Anteile:

  • 84 % Meere und Ozeane
  • 15 % nicht transportierbares Grundwasser in unerreichbarer Tiefe
  • 1 % des Wassers werden in den Wasservorkommen in Polareis, Flüssen, Grundwasser und der Atmosphäre zusammengefasst.

Nur ca. 0,03 % der Wasservorkommen stehen uns unmittelbar als frisches, d. h. Trinkwasser zur Verfügung. Wasser stellt eines der kostbarsten Güter dar, die wir besitzen, da es nicht ersetzbar ist.

Wasserknappheit in zahlreichen Ländern
Der Wasserverbrauch hat sich in den letzten 50 Jahren weltweit vervierfacht. Nahezu eine halbe Milliarde Menschen leben in Ländern, in denen bereits Wasserknappheit herrscht. Im Jahr 2050 wird mindestens ein Viertel der Weltbevölkerung mit einer chronischen oder immer wieder auftretenden Wasserknappheit leben müssen. Hierfür gibt es zahlreiche Gründe: Neben der Tatsache, dass die Weltbevölkerung stetig zunimmt, stellen die Verbreitung von steppeähnlichen Gebieten und die Zunahme der großen Wüsten einen Risikofaktor dar. Das größte Problem ist jedoch die wachsende Verunreinigung der Meere, Ozeane, Flüsse und des Grundwassers.

Wir sitzen alle im selben Boot
Nicht nur die Länder, die als die trockensten Gebiete in der Welt gelten, müssen mit ihrem Wasser sparsam umgehen. Auch für die Industrienationen in Nordamerika, Europa und Asien, von denen einige Wasser im Überfluss besitzen, ist ein umsichtiger Umgang mit Wasser wichtig. Bei näherer Betrachtung weisen nämlich gerade diese Länder den größten Wasserverbrauch auf. In diesen Ländern befinden sich die meisten Spülmaschinen, Autowaschanlagen und von Wasser abhängige Industrien. In diesen Ländern baden und duschen die Menschen am häufigsten und denken am wenigsten über Wasser als Allgemeingut nach.

Wie können wir Wasser sparen?
Neben dem Wasserverbrauch der privaten Haushalte zum Waschen, Reinigen, Duschen und Sprengen des Gartens stellt die Industrie einen entscheidenden Faktor dar. Die Papier-, Automobil-, Lebensmittel- und chemische Industrie gehören beispielsweise zu den größten Wasserverbrauchern und -verschmutzern.

In solchen Fällen muss der Staat eingreifen und den Wasserverbrauch mit strengen Vorschriften hinsichtlich der Menge des zulässigen Wasserverbrauchs und der Art der Wasseraufbereitung kontrollieren. Eine Maßnahme, die der Staat ergreifen kann, besteht in der Einführung hoher Wassergebühren.

Als Folge davon verwenden einige Industrieländer bereits Produktions- und Reinigungsprozesse, bei denen keine Abwässer entstehen, sondern das Gebrauchswasser in einen Kreislauf zurückgeführt und wieder aufbereitet wird. Was können wir aber als Einzelpersonen tun?

Zwei klassische Arten der Wassereinsparung: wassersparende Toilettenspülkästen und Durchflussmengenbegrenzer für Wasserhahn oder Dusche. Die meisten Menschen verwenden lieber Regenwasser zum Sprengen ihres Gartens, weil es einfach preiswerter ist. Beachten Sie bitte auch, die Waschmaschine oder den Geschirrspüler erst bei voller Bestückung einzuschalten und den Wasserhahn beim Zähneputzen und Rasieren zuzudrehen. Aber das ist noch nicht alles.

Ein sparsamer Umgang mit Wasser bedeutet vor allem, es mit Respekt zu behandeln und es nicht zu verunreinigen. Toiletten und Abflüsse dürfen niemals als Abfalleimer für Öle, Fett, Chemikalien, Medikamente und Zigarettenstummel verwendet werden. Reinigungsmittel sollten sparsam dosiert und Pestizide nur in dringenden Fällen eingesetzt werden. Nur, wenn wir diese Maßnahmen umsetzen, werden wir dem Wasser, eines unserer kostbarsten Güter, den Respekt entgegenbringen, den es verdient.

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